Cay-Robert Malchartzeck cmalchartzeck@t-online.de
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13.10 Nono hat uns wieder, der erste Einbdruck ist gut, mit größeren Reparaturen          ist nicht zu rechnen, so nutzen wir unser Auto und bunkern schon mal für          den langen Schlag. 14.10 Ein Besuch der zweitgrößten Stadt Lautoka verspricht vertraute Gerüche, heißt          sie denn auch Sugar City. Hier befindet sich eine große Zuckerrohrfabrik, und der          braune Stoff ist allgegenwärtig.          Bei unserer Fahrt über Land treffen wir die Farmer beim Schneiden und Verladen der Pflanzen. Die gesamte Gegend umspannt ein Netz von Kleinbahnschienen, auf denen lange Sugarcanezüge rattern. 15.10 Heute wird uns eröffnet, dass wir zum Ausreisen mit dem Schiff von Vuda Point          nach Lautoka müssen, um uns dort beim Customs vorzustellen.          Dort geraten wir erstmal in die Mittagspause, schliessen aber schon mal Kontakte          zu einer Familie aus Neuseeland, die das gleiche Schicksal erleiden.          Die Frau vom Zoll will dann auch wissen, wieviel Bier an Bord ist?????!!!!          Zuletzt geleitet uns ein Fijianer zum Dinghi, damit wir auch wirklich abreisen. Da es schon dämmert ankern wir erstmal in einer nahegelegenen Bucht. 16.10 Wir überqueren die Nandilagune und legen uns vor die Insel Mana für die letzten Abfahrvorbereitungen. Der schnorchelnde Rupi wird dort fast von einem landenendem Wasserflugzeug zum Abtauchen gezwungen. Die Nacht wird wider Erwarten recht ungemütlich. 17.10 Neuseeland wir kommen!!!! Bei Regen und schlechter Sicht lichten wir den Anker und hangeln uns durch die Lagune Richtung Riffpassage am Point Navula. Bei stetig besser werdendem Wetter passieren wir um 00:00 UTC das Außenriff. Gegen Abend setzt der SE Passat ein und wir laufen unter Genua und Gross bei 20 kn hoch am Wind. Die Wachroutine a 4Std. wird verteilt, dann beginnt die erste Nacht auf unserem Kurs immer südwärts. Erstmal 120 sm 18.10 Der Passat legt an Stärke zu. Unser Autopilot ist nicht mehr in der Lage den Kurs hoch am Wind zu halten. Wir gehen abwechselnd Ruder, eine für die nächsten Tage unerfreuliche Situation. Am Nachmittag gelingt es uns Nono so zu trimmen, das wir mit festgelaschtem Ruder stabil auf Kurs bleiben. 100 sm. 19.10 Bei um die 25 kn Wind kommen wir nicht ganz auf dem Idealkurs gut voran. Nono läuft wie auf Schienen Meile um Meile, 130 sm. 20.10 Wir nähern uns langsam der Grenze des Südostpassats. Bald ist mit wechselnden Bedingungen zu rechnen. Wir verlieren schon unseren 3. Fischköder - einfach abgebissen. 110 sm 21.10 Wir machen immer mehr West, da der Wind immer mehr südwärts dreht. In der Nacht schläft der Wind erstmalig ein. Wir vermuten den Beginn der Flautenzone, die mit um die 300-400 sm breit sein kann. Ab jetzt ist das Wetter ein Lotteriespiel. 110 sm, 5 Motorstd. 22.10 Leichte wechselde Winde aus SE- S. 115 sm, 12 Motorstd. 23.10 Mittags setzt plötzlich Wind aus Ost von 20 - 25 kn ein, sodass wir Kurs Süd laufen können. Bei festgelaschtem Ruder machen wir am Wind 6 kn. Gegen Abend 25 - 30 kn. Nono läuft weiter auf der Kurslinie. 105 sm, 10 Motorstd. 24.10 Der Wind legt weiter zu, 30-35 kn aus Ost rauhe See, wir werden immer wieder aus dem Kurs geworfen. Laut eingeholter Windvorhersage liegt im Norden Neuseelands ein Cyklon, und ein weiterer ist im Anmarsch. Zugrichtung Ost - Südost 30 kn Wind. Die Aussichten für die Nacht sind schlecht. Wir haben 40 kn am Wind unter Kutterstagsegel und Gross im zweiten Reff. Bei sehr rauher See. Der Skipper beschliesst das dritte Reff zu aktivieren, was bisher noch nicht zum Einsatz kam, d.h. extrem gerefftes Gross in Göße eines Trysegels. 85 sm. 25.10 In der Nacht verschärft sich die Lage auf beständig 45 kn, in Böen 55 . Die Seen werfen uns immer wieder auf die Seite. Die Situation ist nicht mehr stabil. Wir machen kaum noch Fahrt durchs Wasser Ein Bergen des Kutters ist nicht möglich. 2 Stunden nach Mitternacht übernimmt der Skipper bei 50 kn das Ruder. Alle Schotten sind dicht. Wir versuchen auf Westkurs abzulaufen, Fahrt ins Schiff zu bekommen, den Winddruck etwas zu reduzieren. Wir müssen aufpassen nicht zu schnell zu werden, um nicht in einer Welle über Kopf zu gehen. Der Wind erreicht jetzt in Böen 64 kn. Die Segel und das Sprayhood werden extrem belastet. Wir machen 8-9 kn. Die brechenden Seen kommen schräg von hinten. Nono jagt die Wellen rauf und runter, die Gischt fliegt übers Wasser. Plötztlich ist der Wind weg und wir befinden uns in einer kreuz und quer laufenden See. Aber ehe wir uns etwas erholen können setzt der Wind mit unverminderter Stärke wieder ein. Der Höllenritt zweiter Teil beginnt. Gegen Morgen stabilisiert sich die Lage auf 45-50 kn - eine Erholung. 75 sm. 26.10 Morgens gibts Müsli, abends Suppe am Herd eingenommen - der einzig halbwegs gerade Platz an Bord. Wir haben jetzt 40 kn aus SE-S. Wir laufen Südwestkurs mit wieder festgelaschtem Ruder. Endlich mal wieder ein paar Stunden hinlegen. Gegen Abend lässt der Wind nach und dreht auf Süd. Wir beschliessen den Kutter zu bergen um nach Schäden zu schauen. Keine Schäden, keine Verluste - nahezu ein Wunder. Der Wind dreht weiter und nimmt ab. Wir gehen durch den Wind und laufen nun Süd-Südost. 110 sm 5 Motorstd. 27.10 Wir haben nun leichten SW Wind und können uns erholen. Wir beschliessen den Motor anzuwerfen, um nicht die Ausläufer des nächsten Cyclon zu riskieren. Noch 100 sm bis North Cape. In der untergehenden Sonne erahnen wir die Küstenlinie. Das Ziel ist in greifbarer Nähe. Über Kanal 16 nehmen wir Kontakt zur Küstenwache auf. Wir klarieren das Schiff und laufen mit 3 kn Richtung Bay of Islands 120 sm, 15 Motorstd. 28.10 Um 06:00 NZ Time laufen wir in die Bay of Islands ein, Vor uns liegt eine riesige Nebelbank. Wir hoffen auf die aufgehende Sonne und tatsächlich: wir schieben den Nebel praktisch vor uns her bis er sich ganz auflöst. Pünktlich ztum verabredetem Termin 09:00 NZ Zeit machen wir am Q Dock Opua fest. Bald kommen 2 freunliche Custom und Biosecurityleute und nach einer Stunde sind wir eingereist und am Steg Opuamarina fest.        
13.10.2012 - 03.11.2012
Fidschi - Yasawa - Neuseeland/Bay of Island
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