Cay-Robert Malchartzeck cmalchartzeck@t-online.de
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22.10: Crewwechsel in San Miguel - Teneriffa Pünktlich wird die Marlinerocrew abgelöst von der Cocktailjugendcrew. Der Skipper bringt die 4 wackeren Seemänner zum Flughafen - die Heimat ruft. Nach ausgiebigem Einkauf im Supermarkt, zum Ersatz der Bordvorräte und verstärkt durch 23.10: die 2 Bordelfen, die noch 2 Tage an Bord bleiben, stechen wir in die bleierne See. Und tatsächlich, nicht ein Lufthauch streichelt des Seglers Seele. Also muss der eiserne Wind herhalten, was er ja nach den anfäglichen Zuckungen (September), klaglos getan hat. So dümpeln wir unter strahlender Sonne dahin. Plötzlich der Ruf: “da war was” In einiger Entfernung sehen wir dunkle Leiber durch das Wasser pflügen. Also drehen, etwas Fahrt aufnehmen und Motor aus. So treiben wir in einen Pulk Grindwaale, die sich scheinbar interessiert unserem Bug zuwenden. So verbleiben sie einige Zeit, sodass die Mutigen einen Gang ins Wasser wagen. Schließlich nehmen wir auch einen Lufthauch war. Die Segel können hoch. Gegen Abend erreichen wir Vale Gran Rey auf Gomera, das Ziel ganzer Generationen, die zum täglichen Sonnenuntergangsritual mit Trommelbegleitung ihr seeliges OOmm summen. An der schroffen Betonwand des kleinen Puerto übernachten wir, über uns die alte Gangway von Fred Olsen, dem Geschäftsmangnaten von Gomera. Für seinen Fred Olsen  Express wurde ein neuer Anleger gebaut. 24.10:Wir erkunden den Ort und kein Zweifel: trotz Aushang “Man spricht deutsch”, es wird auch noch spanisch gesprochen. 25.10:Mit angenehmer, anfangs leichter Brise, segeln wir Richtung La Palma. Das Ziel heisst Tazacorte an der Westküste, wo ein neuer Hafen entstanden ist. In Sichtweite von El Hierro, malen wir uns aus, wie sich ein Vulkanausbruch, der ja scheinbar bevorsteht, auswirken würde.Passiert aber nix. Zwischen den Inseln bekommen wir zur Freude der Crew, Besuch von einer Horde Delfinen. Gegen Abend erreichen wir Tazacorte, ein Ort, wo scheinbar zig Millionen von EU Geldern in aberwitzigen Projekten samt riesiger gähnendleerer Marina versenkt wurden. 26.10:Und der Bauboom geht weiter. Schon morgens donnern Sand und Kies beladene LKW über den Pier, sodass das Frühstücksei über den Tischrand kullert. Dafür hat`s diverse nagelneue Kneipen, wovon scheinbar für eine, die Lizenz an eine Gruppe älterer Herren gegangen ist. Diese sind allzeit bemüht und immer gut drauf, zudem kommen wir in den Genuss des kneipeneigenen WIFI`S. 27.10:Mit Flaute starten wir den Abschnitt zurück nach Gomera. Diesmal soll es San Sebastian sein. Ab Südspitze La Palma erwischen wir einen ansprechenden Luftzug, der uns schnell an die Nordspitze von Gomera bringt. Dort erwischt uns ein chaotischer Hack, dazu Kabbelwasser, das uns gehörig durcheinander schüttelt. Dann kommt der Wind mal wieder von vorne, aus SW!!. Am Liegeplatz in der Marina San Sebastian ist alles vergessen, denn der Ort versprüht einen bisher nicht erlebten Charme von geschäftiger, gemütlicher, freundlicher Kleinstadt und mittendrin die Seglerszene aus aller Herren Länder, meist grössere Strecken vorbereitend, gemischt mit einheimischen Seefahrern. Hier erfahren wir auch, dass Columbus seine Reisen von Gomera aus gestartet hat, um nochmal jemanden zu besuchen!?. 28.10: Da unser nicht vorhandener Wetterreferent meint, die Lage könnte sich zuspitzen, beschliesst der Skipper, den Weg zurück nach Teneriffa zu suchen. An der Südspitze bei Los Christianos empfängt uns ein unfreundlicher Geselle von vorn, dem wir versuchen mit allen Mitteln beizukommen. Schliesslich erreichen wir kurz vor der Dämmerung den kleinen Hafen von San Miguel, wo wir nach einem wilden Manöver an der Mooring zu liegen kommen. Eureka die Bettenburgen haben uns wieder und alle 5 Minuten schwebt ein hoffnungsvoller Ferienflieger in Balkonsichtweite Richtung Flughafen ein. 29.10:Mit der Fahrt zu eben diesem endet die Fahrt für den weiblichen Teil der Crew.
22.10.2011 - 29.10.2011 29.10.2011 - 16.11.2011
Canaren 2.+3. Törn
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